Alle Artikel von Ralph Bombis

Informationstermin im Tagebau Hambach

Am Freitag, den 11. Januar, besuchte Ralph Bombis mit der NRW-USA-Parlamentariergruppe und Studenten der University of Minnesota den Tagebau Hambach.

Nach einem Einführungsvortrag in Schloss Paffendorf über den Verfahrensstand und die Auswirkungen des Strukturwandels rundete der erkenntnisreiche Austausch mit den amerikanischen Studenten die Veranstaltung ab.

Romina Plonsker und Ralph Bombis in die Zukunftsagentur Rheinisches Revier berufen

Pressemitteilung von Romina Plonsker MdL (CDU) und Ralph Bombis MdL (FDP)

Romina Plonsker und Ralph Bombis in die Zukunftsagentur Rheinisches Revier berufen

„Die Zukunftsagentur wird nur Erfolg haben, wenn wir gemeinsam an einem Strang in die richtige Richtung ziehen“

Die Landtagsabgeordneten Romina Plonsker (CDU) und Ralph Bombis (FDP) sind in die Zukunftsagentur Rheinisches Revier berufen worden. Die Zukunftsagentur hat die Aufgabe Innovationsstrategien und Handlungskonzepte zu entwickeln und damit den Strukturwandel im Rheinischen Braunkohlenrevier zu begleiten. Die Zukunftsagentur arbeitet eng mit Partnern aus der Wissenschaft, der Wirtschaft, der Politik und den Verbänden innerhalb und außerhalb der Region zusammen. Die „Zukunftsagentur Rheinisches Revier“ entstand im Sommer dieses Jahres als Weiterentwicklung der Gesellschaft IRR – Innovationsregion Rheinisches Revier GmbH. Angesichts der bevorstehenden Aufgaben der Region – Stichwort: „Kommission Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ – solle die GmbH für ihre konkrete Aufgabe gestärkt werden. Sie werde ihre Arbeit als „Zukunftsagentur Rheinisches Revier“ fortsetzen, die Interessen, Projekte und Forderungen der regionalen Akteure im Strukturwandel weiter bündeln und koordinieren, erklärten Gesellschafterversammlung und Aufsichtsrat.

Neben den rheinischen Industrie- und Handelskammern und den rheinischen Handwerkskammern, der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie, IG BCE, und dem Zweckverband Region Aachen sind die Städteregion Aachen, die Kreise Düren, Heinsberg und Euskirchen sowie der Rhein-Kreis Neuss und der Rhein-Erft-Kreis Gesellschafter der Zukunftsagentur. Vorsitzender der Gesellschafterversammlung ist der Landrat des Rhein-Erft-Kreises,, Michael Kreuzberg (CDU). 

Die Landtagsabgeordnete Romina Plonsker und Ralph Bombis sind beide ordentliche Mitglieder im Ausschuss für Wirtschaft, Energie und Landesplanung des Düsseldorfer Landtages. Die CDU-Abgeordnete Plonsker, in ihrem Wahlkreis Bedburg, Bergheim, Elsdorf und Pulheim im Rheinischen Revier direkt in den Düsseldorfer Landtag gewählt, ist Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion im Unterausschuss Bergbausicherheit. Der FDP-Abgeordnete Ralph Bombis aus Erftstadt ist der Sprecher seiner Fraktion im Landtagsausschuss für Wirtschaft, Energie und Landesplanung.

Plonsker und Bombis freuen sich über ihre Berufung. Ihre Aufgabe ist es nun, die Stimme des Landtages in der Zukunftsagentur hörbar zu machen. Für Bombis und Plonsker ist dennoch eines völlig klar: „Wir werden nur dann Erfolg haben, wenn wir gemeinsam an einem Strang in die richtige Richtung ziehen. Wir alle sind das Rheinische Revier.“ 

Patricia Peill (CDU), Romina Plonsker (CDU) und Ralph Bombis (FDP) zur Zukunft des Rheinischen Reviers:

Patricia Peill (CDU), Romina Plonsker (CDU) und Ralph Bombis (FDP) zur Zukunft des Rheinischen Reviers:

Strukturwandel mit den Akteuren vor Ort zum Erfolg bringen

CDU und FDP haben einen gemeinsamen Antrag zum Strukturwandel im Rheinischen Revier ins Plenum eingebracht. Dazu erklären die CDU-Abgeordneten Patricia Peill und Romina Plonsker, sowie der wirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Fraktion Ralph Bombis:

„Der Strukturwandel ist eine kontinuierliche Gestaltungsaufgabe. Die NRW-Koalition wird die notwendigen Weichenstellungen auf Landesebene vornehmenund sich auf Bundesebene konsequent für die Interessen des Rheinischen Reviers einsetzen. Denn es verdient auf allen Ebenen  jede Unterstützung.  Es gilt, beim Strukturwandel Strukturbrüchezu vermeiden, Perspektiven für neue und zukunftssichere Arbeitsplätze zu schaffen und die Region als Zukunftsrevier aufzustellen. Dazu müssen auch entsprechende Unterstützungsimpulse von Land und Bund kommen. Insbesondere derBundesregierung kommt dabei die Verantwortung zu, auskömmliche Mittelbereitzustellen, um denStrukturwandel im Rheinischen Revier langfristig und zukunftsorientiert abzusichern. Das Land sollte zudem bereits vor Inkrafttreten des geänderten LEP die Regionalräte Köln und Düsseldorf bei Fragen der Flächenausweisung und -entwicklung unterstützen.

Das Rheinische Revier hat alle Chancen und Potenziale, den Strukturwandel erfolgreich zu gestalten. Es kann auf seine vorhandenen Stärkenbauen, um neue Wertschöpfung aufzubauen. Zu diesen Stärken gehören die exzellenten Wissenschaftsstandorte, zahlreiche innovative Unternehmen sowie bereits vorhandene Netzwerkstrukturen. Wir setzen daher auch auf die Arbeit der Zukunftsagentur Rheinisches Revier (ZRR). Im September dieses Jahres hatte die ZRR bereits Eckpunkte eines Wirtschafts- und Strukturprogramms „Das Rheinische Zukunftsrevier“ vorgelegt. Damit hat sie einen ersten Anstoß für Projekte und Maßnahmen der Transformation des Reviers gegeben. Diese Eckpunkte müssen nun weiterentwickelt und umgesetzt werden. Nicht das Land kann und darf – sozusagen „von oben herab“ – vorschreiben, was zu tun ist. Die Akteure vor Ort haben sich in vorbildlicher Kooperation selbst auf den Weg gemacht. Sie selbst wissen am besten, was ihre Kommunen, ihre Region, ihre Unternehmen und ihre Bürgerinnen und Bürger für eine zukunftsfähige Entwicklung benötigen.“